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Orthotendo Granulat plus Tablette/Kapseln, 30 Tagesportionen, 567g

Artikelnummer: 2016627

Granulat, 30 Tagesportionen, 567g

110,05 € / kg


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orthotendo® ist ein Nahrungsergänzungsmittel. Wichtige Nährstoffe für das Bindegewebe.

Mangan trägt zur normalen Bildung von Bindegewebe bei. Kupfer trägt zur Erhaltung von normalem Bindegewebe bei. Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion von Knorpel und Knochen bei. Vitamin C, Vitamin E und Vitamin B2 (Riboflavin) sowie Zink, Selen, Kupfer und Mangan tragen zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei. Magnesium und Zink tragen zu einer normalen Eiweißsynthese bei.

Mit Kollagenhydrolysat, Enzymen (Bromelain, Papain) und Omega-3-Fettsäuren. Zu den Omega-3-Fettsäuren, die reichlich in Fischöl vorkommen, zählen insbesondere EPA und DHA. Dies sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die u. a. Bestandteile von Zellmembranen sind.

Orthotendo_Inhaltsstoffe 


Zusammensetzung: 1 Tagesportion zu 17g Granulat plus 1 Tablette und 2 Kapseln (2g) = 19g Gesamtfüllgewicht

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Sehnen sind wie Seile

Stellen Sie sich die Sehne vor wie ein mehrfach aus einzelnen Fasern verdrilltes Seil. Die einzelnen Fasern bestehen aus Kollagen, ein Material, aus dem auch Knorpel und Haut aufgebaut sind. Die dicht gewickelten Fasern werden durch eine gelartige Kittsubstanz, die Sehnenmatrix, fest zusammengehalten. Die Sehnenmatrix speichert Wasser, Mineralstoffe und Spurenelemente und dient als eine Art hydraulischer Stoßdämpfer. In ihr liegen auch die wenigen Sehnenzellen, die neues Kollagen und Matrixbausteine bilden können.

Sehnen sind wie Seile

Sehnen leben

Die miteinander vernetzten Kollagenfasern sind ausgesprochen zugfest, aber nicht sonderlich dehnbar. Bei zu starker Belastung oder ständiger Reibung zerreißen Teile der Fasern wie bei einem alten Seil. Die aufgefaserte Stelle ist verdickt, scheuert das umliegende Gewebe auf und schwächt so die gesamte Sehne. Auch wenn Sehnen keine toten Strukturen sind wie Seile, so haben sie doch einen nur langsamen Stoffwechsel: Um ausgefaserte und brüchige Stellen zu reparieren, müssen die Sehnenzellen neue Kollagenfasern herstellen und an die richtige Position bringen. Dazu braucht eine Sehne mehrere Monate Zeit und ausreichend Enzyme und Mikronährstoffe, wie „Sehnenbaustoffe“, Vitamine, Spurenelemente und essenzielle Fettsäuren, um diese Aufbauleistung zu vollbringen.

Sehnen leiden unter „Materialermüdung“

Nicht alle Sehnen unseres Körpers beanspruchen wir in gleichem Maße. So leiden die Sehnen in Füßen und Beinen besonders, wenn ihnen beim Laufen harter oder unebener Boden, falsches Schuhwerk und zu viel Körpergewicht zugemutet wird. Falsche Bewegungsabläufe, z.B. beim Tennis oder Golf, setzen die Sehnen der Schulter und des Unterarms vermehrtem Verschleiß aus. Auch ungewohnte, selten ausgeführte monotone Bewegungen, z.B. Heckenschneiden, können zu einer „Materialermüdung“ der Sehnen und so zu einer Tendopathie führen.

Das Gegenteil – gar keine Bewegung – hat überraschenderweise einen ähnlichen Effekt: Die Sehnen degenerieren und verlieren ihre Stabilität. Wird der Sehnenstoffwechsel negativ beeinflusst, wie bei der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) oder rheumatischen Erkrankungen, kann ebenfalls ein vorzeitiger Verschleiß der Sehne auftreten, ebenso wie bei manchen Medikamenten, z.B. Chinolone (eine Gruppe von Antibiotika), Glukokortikoide (wie Kortison) oder Statine, sog. Cholesterinsenker.

Welche Sehnen sind gefährdet?

Die am häufigsten von Überbeanspruchung und Verschleiß betroffenen Regionen stellen Engpässe oder Umlenkstellen von Sehnen dar oder sind mechanisch besonders beansprucht.

• Reizung der Sehnen und Schleimbeutel des Schultergelenks: Rotatorenmanschetten-Syndrom
• Sehnenreizung der Handgelenksstrecker und -beuger: Tennis- und Golfer- / Werferellenbogen
• Reizung der Kniescheibensehne: Patellaspitzen-Syndrom oder Jumper’s knee
• Reizung im äußeren Bereich des Kniegelenks: Tractus-iliotibialis-Syndrom (ITBS) oder Tractus-Syndrom
• Reizung der Achillessehne: Tendopathie der Achillessehne
• Reizung der Sehnenplatte im Bereich von Ferse / Fußgewölbe: Plantarfasziitis oder Fersensporn

Reizung der Sehnen und Schleimbeutel des Schultergelenks

Fehlbelastungen, z.B. schweres Heben oder häufige Überkopfbewegungen beim Handball, Tennis oder Golf, mag die Schultersehne (Supraspinatussehne) nicht besonders. Auch übermäßiges Arbeiten mit Computertastatur und Maus nimmt sie übel. Da im Schultergelenk nur wenig Platz ist, kann der Druck auf die Sehne erhöht sein, besonders dann, wenn sie durch monotone Bewegungen überlastet und der dazugehörige Schleimbeutel angeschwollen ist. Das verursacht Schmerzen und behindert den ohnehin nur geringen Stoffwechsel der Sehne noch zusätzlich.

Sehnen des Schultergelenks:

Sehnen der Handgelenksstrecker (Tennisellenbogen):

Sehnenreizung der Handgelenksstrecker und -beuger

Die als Golfer- und Tennisellenbogen bezeichneten degenerativen Sehnenerkrankungen betreffen vor allem Einsteiger in diese Sportarten. Sie treten jedoch wesentlich häufiger bei Nichtsportlern auf. Büromenschen, Bauarbeiter, Heim- und Handwerker zählen zu den Hauptbetroffenen. Wird der Arm durch stundenlange monotone Bewegungen, wie Hämmern, Schrauben oder Klicken mit der Computermaus, zu stark beansprucht, entstehen mikrofeine Risse in den Kollagenfasern der Unterarmsehnen. Sind die Handgelenksstreckersehnen betroffen, die an einem kleinen Knochenvorsprung an der Außenseite des Ellenbogens ansetzen, spricht man vom Tennisellenbogen. Beim selteneren Golfer- oder Werferellenbogen schmerzen die Sehnen des Handgelenksbeugers, die innen am Ellenbogen ansetzen. Auch ungleich ausgebildete Muskeln – die Strecker sind weniger gut entwickelt als die Beuger – können Auslöser der Reizung sein.

Reizung der Kniescheibensehne

Die Patellarsehne verbindet das untere Ende der Kniescheibe mit dem Schienbein. Durch häufiges Springen und Joggen auf hartem Untergrund kann es zu Mikroverletzungen in der Sehne kommen. Sie äußern sich durch einen stechenden Schmerz bei Belastung und Streckung des Knies, z.B. beim Treppensteigen. Bei der als Patellaspitzen-Syndrom bekannten Sehnendegeneration entzündet sich mitunter auch der Schleimbeutel an der Kniescheibenspitze. Leichtathleten sowie Handballer, Volleyballer und Basketballer sind gefährdet, weil Sprünge die Sehne extrem belasten – deshalb wird diese degenerative Sehnenerkrankung auch als Springerknie, englisch Jumper’s knee, bezeichnet.

Kniescheibensehne:

Sehnen im äußeren Bereich des Kniegelenks:

Reizung im äußeren Bereich des Kniegelenks

Nicht weniger unangenehm ist das sog. Tractus-Syndrom, bei dem ein Sehnenfächer (Tractus) gereizt ist, der die Muskeln in der Gesäßregion mit der Außenseite des Wadenbeins verbindet. Beim Laufen oder Radfahren reibt diese Sehne über einen knöchernen Vorsprung am Kniegelenk wie ein Seil über einen Felsvorsprung. Läufer, die regelmäßig weite Strecken absolvieren, sind besonders betroffen. O-Beine, Fußfehlstellungen oder falsche Laufschuhe erhöhen das Risiko. Die Kollagenstruktur der Sehne fasert am Reibungspunkt auf, die Sehne schwillt an und schmerzt bei Druck und Bewegung.

Reizung der Achillessehne

Wesentliche Ursachen für eine Achillessehnenreizung sind eine zu hohe Dauerbelastung ohne ausreichende Erholung oder zu intensive Belastung. Außerdem spielen oft Trainingsfehler, wie mangelhaftes Aufwärmen oder nicht ausreichendes Dehnen eine Rolle. Aufpassen sollte zudem, wer sich nach einer längeren Trainingspause plötzlich neue Aufgaben zumutet. Die Achillessehne fühlt sich steif an und ist angeschwollen, der Schmerz strahlt teilweise bis in die Wade. Typisch ist ein Anlaufschmerz am Morgen, ein Rückgang der Beschwerden bei andauernder Belastung und erneute Schmerzzunahme in Ruhe.

Reizung der Sehnenplatte im Bereich von Ferse / Fußgewölbe

Die Reizung der Plantarfaszie ist häufig der Grund für Schmerzen im Bereich der Ferse. Die Plantarfaszie ist eine plattenförmige Sehne auf der Fußunterseite. Sie stabilisiert das Fußgewölbe und wird so bei jedem Schritt, vor allem aber beim Laufen und Springen bei jedem Bodenkontakt wiederholt stark belastet. Der bei manchen Betroffenen im Röntgenbild sichtbare Fersensporn ist lediglich eine Reaktion des Knochens auf die vermehrte Belastung im Ansatzbereich der Sehne, aber nicht die Schmerzursache. Überlastungen dieser Sehne kommen häufig bei Laufsportarten vor. Daneben sind Fußfehlstellungen, schwache Fußmuskulatur, Übergewicht, schlechtes Schuhwerk und höheres Alter ursächlich beteiligt.

Achillessehne:

Sehnenplatte im Bereich von Ferse / Fußgewölbe:

Wenn die Sehne zum Dauerproblem wird Ist eine Sehne überlastet und hat dadurch Schaden an ihrer Kollagenstruktur erlitten, werden sofort Reparaturmechanismen in Gang gesetzt, um die Heilung einzuleiten. Doch der Stoffwechsel der Sehnen ist sehr langsam, daher erstreckt sich der Heilungsprozess über viele Wochen und Monate.Werden in dieser Zeit die Ursachen der Überlastung nicht behoben oder wird zu früh wieder trainiert, kommen neue Schäden hinzu und ein Teufelskreis aus Fehlheilung und erneuter Überlastung setzt ein. Schließlich treten die Beschwerden immer wieder auf und werden zum Dauerproblem. Häufig wird selbst die chronische Sehnenreizung nicht ernst genommen, denn es gibt schmerzfreie Zeiten, die eine Besserung vortäuschen können. Dennoch kann die Tendopathie fortschreiten, wenn die Ursachen nicht beseitigt werden und keine wirksame Behandlung eingeleitet wird.

 

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